Europas wilde Kornelkirsche.

Die Legende, das Holz, der Stock.

REFERENZEN

Auch ein bisschen Feenstaub für die Freunde der Kornelkirsche. In der Gewissheit dass selbst das kleinste Feedback den Tag ein wenig verzaubern kann, betrachte ich Anerkennung als eine Art Lebenselexier. Daher erlaube ich mir die Urheber der nachfolgenden Freundlichkeiten, damit ... zumindest ein wenig zu bestäuben. 

Isle of Skye / Scotland

Inspiriert von der wahren Geschichte des Brigadegeneral Theodore Roosevelt Junior, alias Teddy. "Sollte er jemals die Gelegenheit haben, mit der ersten Welle eine Truppe zu führen, dann nur mit eben diesen Ziegenhainer-Spazierstock." Ein Soldat kam so mit seinen Worten und diesem wunderbaren Schnappschuss "Isle of Skye / Scotland" so auf mich zu. Das Foto ist heute auf Wikipedia unter der Ziegenhainer Beschreibung.

"Der Stock, es ist einfach wunderbar. Er ist so schön, dass es fast ein Sakrileg ist, ihn zu benutzen. Doch er wurde gebaut, um gebraucht zu werden. Das wird nun mein ständiger Begleiter bei all meinen Ausflügen sein."  Auszugsweise, so aus dem Bericht von einem der sizilianischem Hüter des Ätna.

"Meisterstück", sagte mir der Lifecoch vom anderem Ende der Welt. Ich hatte den wahrscheinlich außergewöhnlichsten Lebensberater dieses Planeten an der Strippe. Ein richtiger Mann, unglaublich Facettenreich und mit den abenteuerlichsten Lebenserfahrungen. Von so jemanden, ich Echtzeit einiges mitschneiden zu dürfen, das hat schon was. Er war der erste, der diesen Begriff verwendete. Deshalb hat dieses eine Wort für mich ein besonderes Gewicht. Es galt dem allererste Kornel Stück von mir, was nicht nur im Mittelpunkt des Rampenlicht's stehen sollte.

Ein sehr angesehener Holzfachmann, nicht nur überragender Holzexperte, sondern auch Berater in der Hochtechnologie, dessen Lektüren international gelistet sind, hat mir die Ehre gegeben, mich in einem seiner Bücher "Der Kornelkönig" zu nennen. Er mahnte ... diesen Titel ehrenvoll zu verteidigen.

"Ich hatte noch nie etwas Besseres in den Händen." Gestand mir, ein international mehrfach ausgezeichneter Sensei in seinem privatem Dojo. Er beschrieb mir sein Hautnahes erleben, wie in fast jeder Ecke dieser Welt härtestes Holz zum brechen gebracht wurde. Und Kornelkirsche wäre darin eben eine Ausnahmeerscheinung.

"Er kenne niemanden, der diese Arbeit so machen könnte." Meinte der Besitzer eines sehr gut sortierten, renommierten Kampfkunstgerätefachgeschäfts bei seinem persönlichem Besuch.

"Dieser Karate-Stick gibt an den Enden spürbar Energie ab." Mein erster interessierter Stockmacher Lehrling, ein rennomierter Kampfkunstlehrer mit japanischem Ehrentitel.

"Dieses perfektionierte Stück, ein magisch aufgeladenes Holz, das ist ein Vergnügen, es mit allen Sinnen zu erfassen." Dies ist nur die Zusammenfassung eines Schamanenmädchens, dessen Artikelbeschreibung eher einer Klimax entspricht. Einer die in der Regel hinter verschlossenen Türen stattfindet. Ich habe Ihren Brief wahrscheinlich schon hundert Mal gelesen. Jedes Detail ein Genuss.

 "Da Vinci at work." Die Begrüßungsformel eines Kampfkunstsportfreundes beim Betrachten seiner besonderen Wünsche, endlich im Original.

"Das sieht aus wie eine Designerskulptur." Halblaut sinnierend, wie im Selbstgespräch, das Urteil eines zauberhaften Kindes. Der Satz kam einfach so aus dem Bauch heraus. Ungefragt, intuitiv und unberechnend, so wie ich es mag.

"Ein Handschmeichler." Darin sind sich Laien, denen ich von Zeit zu Zeit meine Werke vorstelle, einig. Diese Aussage besteht parallel und unabhängig voneinander.

"Es sind Kunstwerke." Ein Meister des europäischen Schwertkampfs hat mir das so als Erster bekundet.

Lange bevor er seine Stöcke erhielt, sagte mir ein zukünftiger, sich glücklich schätzender Besitzer,  "Das sind Preziosen". Und nachdem der Besitzer, der meine Arbeiten bereits kannte, nun endlich seine eigenen Stücke in seinen Händen hielt."Und jetzt ist alles wieder anders". 

"Bisher musste ich alle drei Monate eine große Packung mit zwanzig normalen Eskrima-Sticks bestellen. Das ist nun nicht mehr nötig." Stücke, welche speziell zur Verfügung gestellt wurden, fingen in Tests auch scharf geschliffenem Stahl auf. Mehrere begeisterte Männer haben es mir mittlerweile so geschildert.

Ein anerkannter Könner in den Samurai Künsten, berichtete mir mehrfach, was passiert, wenn er unangekündigt, seine Kornelkirschen Stöckchen einsetzt. "Die Blicke des Kampfkunst - Partners, reichten vom ungläubigem Staunen bis hin zur Schockwirkung." Diese Impulse wären auch mental deutlich wahrnehmbar. Selbst im Training bei völliger Dunkelheit.

"Wenn das dein SCHROTT ist ... dann fragen wir uns ernsthaft, wie erst Das aussehen mag, was bei Dir nicht unter diese Sparte fällt". So die Rückmeldung von Sportfreunden. Sie erhielten von mir zu Testzwecken ... einige Hölzer. Ausdrücklich zum zerstören, denn zum Staat machen, so befand fand ich, wären sie nicht gut genug gewesen.

"Schöner als auf den Bildern. Urig und unglaublich lebendig". So der glückliche Tenor zweier Eskrimadores,  welche nun glücklich, jeweils über ein sehr ungewöhnlich knotiges Kornelkirschen Pärchen verfügen.

Ein Bergfreund erzählte mir beim nächtlichen Telefonat : "Der Stock nahm droben auf dem Gipfel ... den starken Wind spürbar an." Es war sehr angenehm in der Hand. Klangholz ... so meine Antwort.

"This is a magic wand". So die respektable Formulierung des begleitenden Alpinisten. Linguistisches Synapsenkino. Zauberstab oder die Wand gegenüber ? Der Ziegenhainer war damit gemeint, der welcher hier oben im ersten Bild, zu sehen ist. Wir haben dieses Bild auch tatsächlich auf Wikipedia einstellen lassen.

REZENSION

Die Aussagen wurden von den Charakteren der jeweiligen Besitzer geprägt. Sie haben zum Teil einen sehr freundschaftlichen Inhalt den ich in der Regel nur gekürzt wiedergeben kann und möchte. Was die technischen Kampfkunstdetails angeht, Kornelkirsche verändert sie zum Vorteil des Benutzers. Doch gehört diese strategische Optimierung den Vertretern der jeweiligen Stilrichtung. Unten dazu ... wahrscheinlich die detaillierteste und damit Mutter aller Bestandsaufnahmen. 

ÜBERBLICK

" ... zum Paketinhalt: zunächst mal ist der Fechtstock einfach grandios. Er ist nicht nur mit Abstand der hübscheste, sondern auch in Sachen Gewicht, Balance, Wucht und Vibrationen in Summe der beste Vertreter seiner Art, den ich bisher in Händen halten durfte. Durch die Kombination von Gewicht und Balancepunkt sind alle einhändigen Führungsvarianten – Säbel, Shillelagh (Griff im unteren Drittel) und Knobkerrie (Griff an der Spitze) ohne weiteres möglich, und durch die Knoten, den leicht unregelmässigen Querschnitt und das Finish rutscht der Stock nicht, und er dreht sich auch nicht in der Hand. Oberflächenfinish und Griffform sind spitze, letztere liegt in der Hand wie ein spätmittelalterliches «Langes Messer» und gibt der Hand einen positiven Rückhalt, ohne die Mobilität des Handgelenks zu beeinträchtigen. Als kleines Plus kann man den Stock über den «Vogelkopf» (so heisst der Knauf am Langen Messer tatsächlich) bei nicht-Gebrauch sogar an den horizontal gehaltenen Unterarm hängen, sodass er bei Absenken des Handgelenks verbunden mit leichter Rotation von selbst in die Handfläche fällt – eine gewickelte Fingerschlaufe hat er aber dennoch bekommen. A propos Spitze, nach den jüngsten Erfahrungen halte ich den sehr dezent angebrachten Messingnagel gar nicht mehr für eine schlechte Idee, gerade in Kombination mit dem Birkenteer: so kann man die ganze Sache einfach erwärmen und es haftet wieder, ohne dass man Gefahr läuft, die Spitze zu verlieren. Und die Farben vom «altdeutschen Brand» glühen ja geradezu. Ganz, ganz grosse Spitzenklasse, Du hast Dich wieder einmal selbst übertroffen." 

Dr. Elias Flatscher
Basel am 16. September 2022