Europas wilde Kornelkirsche.

Die Legende, das Holz, der Stock.

SCHÄFERSTÖCKE

Von mir wie auch von zwei anderen Kornelkirschenfreunden wurde hier auf simple Naturnähe Wert gelegt.  Die Stöcke sollten unscheinbar und wie vor langer Zeit aus dem Strauch geschnitten wirken. 

Unsichtbar bleibt, dass da jede Menge Know-how drin steckt. Zum "unfallfreiem" nachmachen, wie zum Beispiel der Patina, wird von mir in meinem Filmdébut etwas näher beschrieben ... siehe FILM.

URFORMEN

URFORMEN

Vorn links zu sehen, eine Variaton nach Vorbild des italienischem Cowboys. Dem "Buttero", so ist der Name des berittenen Hirten. Hier im Bild als schwerere Ausführung zum wandern. Traditionell wird der Seitenast wie ein Nase belassen. Die Oberfläche hat zwei verschiedene Beizen um einen gestromten Effekt zu erzielen. Ein italienischer Geologe wird damit regelmäßig zu seinem Vulkan aufsteigen.

Der zweite Stab, ist mein heutiges Weitwurfgerät. Total Naturbelassen. Der Stab lädt sich auf, wie eine gute Angelrute und gibt die Energie an alles weiter was auf der Schäferschippe liegt. Steine auf die Schippe springen lassen und damit zu werfen, nach wie vor ein beliebter Zeitvertreib der Schäfer. 

Für den dritten Stab stand ein Bulgarischer Hirte Pate. Sein Schwarzweißbild auf Pinterest war die Vorlage. Der Stab ist in einem sehr gleichmäßigem Durchmesser gewachsen. Anstatt dem typischen Arbeitsgerät erhielt er eine Bergstockspitze. Der Nachfahre eines bulgarischen Schäfers nimmt ihn fortan in englischen Wäldern zum wandern. Robin Hood wäre mit Sicherheit neidig darauf.