Europas wilde Kornelkirsche.

Die Legende, das Holz, der Stock.

ÜBER MICH

Arbeitsstöcke begleiten mich seit meiner Ausbildung. Das war vor über vierzig Jahren. Meine Kollegen brauchten oft mehrere Stöcke pro Jahr. Einfach, weil sie dem Stress nicht standhalten konnten. Kälte wie Hitze, Nässe und Trockenheit. Mich nannte man den Diestelschäfer, daher, weil ich mit der Schäferschippe stets die Weiden von Kletten und Diesteln frei hielt. Dabei brach immer mal ein Stab ab. 


Aber es gab etwas, die Kornelkirshe. Ein natürliches Supermaterial.  Hier vor Ort von den einfachen Bauern einfach nur Hartriegel genannt. Mit meinem Schäfestab steche ich nach wie vor das Unkrautstengel ab,  von Weide, Wiese und Gartenbeet. Weil es einfach bequem ist.

Die erste Botschaft, die mich elektrisierte, war, dass dieses Kornel Holz als Verriegelungsbolzen im Hof vor schweren Holztoren verwendet wurde. Der Liebling der Kühe, ein 1000 Kilo Stier war sicher dahinter verwahrt. Wo bei Unwillen des Tieres ein Eisenbolzen am schweren Holztor versagte, hielt sich tapfer der schwere wie harte Riegel aus dem Kornischen Kirschholz.

Das Holz nutzte die Energie des Stiers und gab sie ihm zurück. Es ist sehr elastisch. Herlitze nannten die alteingesessenen Schäfer hier dieses Holz. Ihre Funstellen hielte se stets geheim.

Eben daraus wurden die Ziegenhainer Stöcke gebaut. Ich habe diese winzigen Stöcke lange unterschätzt. Vor ein paar Jahren wurde ich sehr krank und bin um gesund zu werden in den Wald gegangen. Jeden Tag. So gut es eben ging. Da ich über ein paar abgefahrene Äste von Forstarbeiten stolperte griff ich dieses Thema auf und stellte mich dieser Herausforderung. Wenn ich vielleicht schon sterben muss, dann wollte ich das noch erledigen.

Ich lebe immer noch und mittlerweile habe ich begonnen in meinem eigenen Stil zu arbeiten. Dieser wurden auf der Grundlage historischer Modelle  entwickelt. 

 

 

 

EIN GERADER SCHUSS

In meinem ersten Job war ich ein traditionelle Schafhirte. Über ein ganzes Jahrzehnt. Ein Hirtenstab aus Kornelbaum war die stärkste Weitwurfmaschine, die ich je hatte. Hart, elastisch und buchstäblich unverwüstlich. Nicht sehr schön, denn ich habe die Rinde zum Schutz drangelassen.

Allerdings war der Stab zu lang um unter dem Regenmantel zu verschwinden. Im Herbst lief mir das Wasser in die Stiefel und die Hand aus dem Regencape Schlitz herausgesteckt wurde fürchterlich kalt. Die Rettung sollte die Kürzug des Stabes vor Ort sein. Nach drei Versuchen mit anschnitzen und dem schlagen über eine Betonkante war es geschafft. Allerdings gingen damit die Weitwurfeigenschaften verloren.

Mit Zusammenbruch der DDR war beinahe alles vorbei. Der Sprung in die Selbstständigkeit endete in einem Desaster. Nach dieser Hirtenzeit sprach ein junges Mädchen zu mir: "Bitte gebt mir diesen Stock für die Gänse." Ich konnte nicht widerstehen. Sie hat bis heute eine tiefschwarze lockige Löwen Mähne. Was ich toll finde konnte sie an sich nicht ausstehen.

Da das Holz so fürchterlich hart war, der Aufwand es zu finden einer gefühlten Erdumrundung gleicht, habe ich nie wieder etwas mit diesem Holz gemacht. Mich regelrecht gesperrt dagegen.

Was mit einer jungen Mädchen endete, begann wieder mit einer jungen Schamanin. Ich zog alle verfügbaren Register heraus, um sie zu überraschen. Für dieses spezielle Projekt verbrachte ich etwa zweihundert Stunden. Es sollte das beste Holz, natürliche Farben, Naturkleber, Harzfarbe, echte Accessoires ... niemand sollte in der Lage sein, festzustellen, dass diese Teile, nicht von einem amerikanischen Nativen gemacht worden sind. Das war mein privater Anspruch.

Mittlerweile habe ich für sie mehrere Arbeiten bereitgestellt und einen langen Dankesbrief erhalten den ich über einhundert mal gesen habe. So etwas kann ein Mann nicht erkaufen. Von einer Frau schon gar nicht. Das hatte mich bewogen diese eher archäologischen Experimente fortzusetzen.

Für spezielle Versuche bat ich einen chinesischen Ausbilder für amerikanische Spezialeinheiten es mal mit Kornelkirsche zu versuchen. Er war die Initialzündung dass es diese Webseite von mir erstellt worden ist.

HARBARTH

Die Herkunft unseres Familiennamens hängt mit einem sehr speziellem Stückchen Holz zusammen. Ein beliebtes Holzschwert für eine alte Spezialkampfeinheit ist für diese Namenskreation verantwortlich.

Unsere Vorfahren kämpften in den alten Tagen nackt und rußgeschwärzt. Nacht schlugen diese Nahkampfspezialisten mit ihren Holzwaffen auf schwer gepanzerte Soldaten ein. Mit großem Erfolg. Der Feind welcher das Weiß in ihren Augen im Mondlicht sah, war tot. Von diesen germanischen Eliteeinheiten, einer Geheimgesellschaft, ist der Name Harier erhalten geblieben, ebenso wie einige ihrer Holzwaffen. Es ist unglaublich, dass die perfekten römischen Legionäre schwere Verluste gegen ein so einfaches Gerät erlitten haben. Immer und immer wieder.

Mit der römischen Übernahme trugen diese Krieger schließlich selbst Rüstungen. Einhunder Prozent der Eliteeinheiten der römischen Kaiser bestand aus Männern der Germanischen Raumes. Bis auf zwei. Die waren selbst Germanen und trauten ihren eigenen Leuten nicht. Achtzig Prozent aller römischen Offiziere entstammten ebenfalls germanischen Ursprungs. 

Aus dem Harier, einem Mitglied einer nächtlichen Guerilliaeinheit, wurde Hariberath, der gepanzerte Krieger. In der hochdeutschen Schreibweise änderte sich der Name in Harbarth. 

In den Arenen kämpften solche Männer immer noch mit den Waffen die zu ihrer Kultur gehörten. Das war üblich. Je nach Landesherkunft für den Kitzel der Zuschauer. Interessierte kennen den Dreizack mit dem Netz zum Beispiel. Niemals jedoch werden Sie in einem Hollywoodfilm Germanen mit ihren Holzkeulen sehen. Auf Stein eingemeißelt ist ihnen jedoch ein Denkmal gesetzt worden.

Zur Quelleüberprüfung benutzen sie gegebenenfalls Goggle in der italienischen Sprache. Das Zauberwort heißt Auxilien.

DAS HARIERSCHWERT

DAS HARIERSCHWERT

Dieses Viertel stammt von einem toten Baum. Die Schweizer nennen diese Form Toblerone. Sozusagen das Matterhorn aus Holz. Überreste von Holzschwertern wurden auf dem Schlachtfeld von Kalkriese ausgegraben. Bekannt als die Varus-Schlacht.

Quellenangabe : Die geheime Geschichte des Schwertes / Fechten Klassiker / Wordpress (in englischer Sprache)

Diese Harier Schwerter sahen aus wie gespaltenes Holz für den Ofen. Nur viel länger. Das Gewicht wurde von den Wissenschaftlern nach Ausgrabungsfunden auf etwa drei Pfund geschätzt.

Quelle: Kampfkunst-Experte History Channel "Warriors" ((Germania besiegt römische Unterdrücker) ebenfalls in englischer Sprache )