Europas wilde Kornelkirsche.

Die Legende, das Holz, der Stock.

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Michael Harbarth
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AUSKUENFTE

Die Webseitengröße, es ist so viel ... ?  Immer dann wenn ich per mail ungewöhnliche Fragen beantworten konnte, ließ ich mich für den öffentlichen Bereich etwas genauer aus. Ausschnittsweise. 

Die Preisfrage ? Ich investiere ziemlich ungehemmt in hölzerne Kreationen. Wenn es Freunde sind ... stehen ihnen schonungslos, alle meine verfügbaren Potenzen offen. Ganz egal ob materiell oder monetär.

Und wenn es keine Freunde sind ? Die müssten geduldig sein. Einen Stock herzustellen ... der keinen Staat macht ... kommt mir nicht in den Sinn. Ein weniger gutes Ergebnis würde auf mich zurückfallen.

Ob ich das überhaupt noch mache ? Ich hoffe für diese Handwerkskunst recht lange gesund genug sein zu können. Ich musste sie den Herausforderungen entsprechend, sogar breiter aufgestellt ausbauen. Es ist also nichts Statisches und daran wird sich hoffentlich nicht viel ändern.

Mein Kampfkunsthintergrund ? Den habe ich leider nicht. Natürlich durfte ich einige Trainingseinheiten entgegen nehmen. Wenn ich schon jemanden das Holz andrehe, dann nahm ich die entsprechende Revanche natürlich gern an. 

Warum ich die schönen Dinge nicht selbst behalte ? Na ja ... es kommt noch schlimmer. Wenn ich etwas herausgebe, ist es wie ein Kind weggeben. Ich hoffe jedoch sehr, eines das recht große Freude macht.

Die allgemeine Wertstellung ? Wenn mich das Ergebnis selbst überrascht, auch noch nach Tagen der Fertigstellung, dann ist diese überragend. Vergessen der immense Aufwand den ich betreibe. 

Offerten ? Niemand nicht einmal ich weißso genau was der Enthusiast am Ende bekommt. Wie will er mir da ein Angebot machen können über etwas, dass er vermutlich nicht einmal Ansatzweise kennt ?

Stückzahlen ? Sie sind eher unbedeutend. Ich lege Wert auf Klasse. Eine besondere Anfrage wird solange bearbeitet, bis es gut ist. Selbst wenn diese einen ungewöhnlichen Materialverschleiß bedingt.

EXKURSION

EXKURSION

Bei Interesse vor Ort. Dieses und zwei weitere Prachtexemplare stehen in je zehn Minuten Fußweg vor unserer Haustür. Ich nenne sie Mutterbäume. Beinahe mitten in der Stadt. Für interessierte Besucher ein Muss diese aufzusuchen. Das was alle anderen vereinzelt für Gestrüpp halten, ist deren Nachwuchs. Zumeist verteilt über die Ausscheidungen der Vögel. Allein an den wenigen Exemplaren kann der kritische Beobachter festmachen worauf er bei seiner eigenen erfolgreichen Kornelkirschensuche achten muss. Dabei unterliegen Kornelkirschen Habitate ebenso speziellen Gesetzen, wie die für Orchideen. Ich gehe davon aus, dass die wilden Wachstums- Regeln für nahezu jedes europäische Gebiet gelten.

MÄRZ 2019

MÄRZ 2019

Unterwegs. Dieser Altdeutsche Schäferhund gehört irgendwie dazu. Dessen ungewöhnlichste Eigenheit besteht darin, dass er größer ist, als es seine Schäfchen je sein werden. Er ist genau so wie ich ... verrückt nach Stöcken. Wurfhölzer aus Kornelkirsche halten den Zähnen des Hundes bemerkenswert lange stand. Mit der Hand in seinem Fell zog der Rüde mich schon so manchen Steilhang hinauf. Mit enormer, jedoch wohl dosierter Kraft. Ebenso steuert er die gewünschten Ergebnisse, selbstständig bei den Schafen nach.

Es ist bedeutend unbeschwerter die Höhenunterschiede mittels Zugtier aufzusuchen. Wichtigst, dass das der Hund unbedingt Wildsicher ist und unbeschwert in sich ruht. Auch wenn Lammfromm, wird bei Bedarf ein enormer Gegendruck aufgebaut. Der kann von einer riesigen Schafherde ausgehen oder einer Wildschweinrotte. Der Herdenhund sollte keinen Anlass dazu geben überrannt zu werden oder davonzulaufen. Die erspürbare gutmütige Präsenz, sie gehörte einmal zur Zuchtauslese.

Wo Kornelkirschen sind, halten sich unbedingt auch andere Wildtiere auf. Die vielen Suhlen und der bemerkenswert wilde Geruch erzählen davon. Stumme Zeugen die vielen, in den Kalk geschlagenen, längst vergessenen Jagdverstecke. Die frühen Jäger kannten den Umstand und bauten entsprechend dauerhaft. Korneln werden uralt und spenden nicht nur dem Wild reichlich Früchte.