Europas wilde Kornelkirsche.

Die Legende, das Holz, der Stock.

KONTAKT

Michael Harbarth
Buttstädter Straße 24a
99510 Apolda

e-post : mail@sticksforlife.de

Festnetz : 03644 - 554273
Mobil : 0170 - 4777891

PS : Selten trage ich ein Mobiltelefon am Mann, nie wird das Festnetz bewacht und die Briefkästen können auch nur einmal am Tag sondiert werden. Grundsätzlich und zeitnah, wird jedoch eine jede, noch so kleine Idee, möglichst detailliert beantwortet.

PPS : Besucher fahren oder gehen durch das kleine PKW Tor, an den großen grünen Plastikapfel vorbei, dann scharf links bis an den Gartenzaun. Dahinter steht ein richtig großer Schäferhund. Für Straßenkreuzer wie Caravans haben wir genau gegenüberliegend, um den Straßenblock herum, einen zweihundert Meter langen, ziemlich breiten Anfahrtsweg. 

 

 

EXKURSION

EXKURSION

Dieses und zwei weitere Prachtexemplare stehen in je zehn Minuten Fußweg vor unserer Haustür. Ich nenne sie Mutterbäume. Beinahe mitten in der Stadt. Für interessierte Besucher ein Muss diese aufzusuchen. Das was alle anderen vereinzelt für Gestrüpp halten, ist deren Nachwuchs. Zumeist verteilt über die Ausscheidungen der Vögel. Allein an den wenigen Exemplaren kann der kritische Beobachter festmachen worauf er bei seiner eigenen erfolgreichen Kornelkirschensuche achten muss. Dabei unterliegen Kornelkirschen Habitate ebenso speziellen Gesetzen, wie die für Orchideen. Ich gehe davon aus, dass die wilden Wachstums- Regeln für nahezu jedes europähische Gebiet gelten.

MÄRZ 2019

MÄRZ 2019

Dieser Schäferhund gehört irgendwie dazu. Dessen ungewöhnlichste Eigenheit besteht darin, dass er größer ist, als es seine Schäfchen je sein werden. Er ist genau so wie ich ... verrückt nach Stöcken. Wurfhölzer aus Kornelkirsche halten den Zähnen des Hundes bemerkenswert lange stand. Mit der Hand in seinem Fell zog der Rüde mich schon so manchen Steilhang hinauf. Mit enormer, jedoch wohl dosierter Kraft. Ebenso steuert er die gewünschten Ergebnisse, selbstständig bei den Schafen nach.

Es ist bedeutend unbeschwerter die Höhenunterschiede mittels Zugtier aufzusuchen. Wichtigst, dass das der Hund unbedingt Wildsicher ist und unbeschwert in sich ruht. Auch wenn Lammfromm, wird bei Bedarf ein enormer Gegendruck aufgebaut. Der kann von einer riesigen Schafherde ausgehen oder einer Wildschweinrotte. Der Herdenhund sollte keinen Anlass dazu geben überrannt zu werden oder davonzulaufen. Die erspürbare gutmütige Präsenz, sie gehörte einmal zur Zuchtauslese.

Wo Kornelkirschen sind, halten sich unbedingt auch andere Wildtiere auf. Die vielen Suhlen und der bemerkenswert wilde Geruch erzählen davon. Stumme Zeugen die vielen, in den Kalk geschlagenen, längst vergessenen Jagdverstecke. Die frühen Jäger kannten den Umstand und bauten entsprechend dauerhaft. Korneln werden uralt und spenden nicht nur dem Wild reichlich Früchte.