KONTAKT

Europas wilde Kornelkirsche.


Die Legende, das Holz, der Stock.

KONTAKT

Festnetz : 03644 - 554273
Mobil : 0170 - 4777891

AUSKUENFTE

Für alle diejenigen Tastenkrieger mit der großen Frage nach dem Preis. Es gibt Stockmacher die können einen abgelagerten Stock, preisgünstig in wenigen Stunden fertigstellen. Meine Wenigkeit feilt an der Kornelkirsche eine gefühlte Ewigkeit und pflegt mit dieser Liebhaberei einige wunderbare Kontakte.

Die Gliederung der Webseite, sie ist mittlerweile auf 57 Einträge angewachsen. Immer dann wenn ich per mail ungewöhnliche Fragen beantworten konnte, ließ ich mich auch für den öffentlichen Bereich etwas aus. Um den Faden nicht ganz zu verlieren, Abschnittsweise. Genieße diesen Service einfach.


Was ich hier mache es ist mehr als nur ein Hobby. Meine genetische Veranlagung zwingt mich generell zu einer Art von experimenteller Archäologie.  Das war, oft zum Leidwesen meiner Mitmenschen, schon immer so. Mein Vater kann ein Lied davon singen. Dieser veröffentliche Bereich dokumentiert  lediglich eines meiner vielen Themen. Hier den Speen der Stockschnitzerei mit einem ungewöhnlichem Material.

Die totale Verrücktheit dabei, ich investiere ziemlich ungehemmt in hölzerne Kreationen. Wenn es sich
um die wenigen Freunde handelt, es stehen ihnen schonungslos, all meine frei verfügbaren Rescourcen zur Seite. Und diese sind extraordinär. Ganz egal ob zeitlich, materiell oder monetär. 

Da kann es schon mal passieren, dass ein Kampfkunststab einen in Bronce gefassten Abschluss bekommt. Natürlich handgegossen und als Einzelanfertigung. Der Wikipedia Ziegenhainer hat zum Beispiel einen handgeschmiedeten Bergstockabschluss bekommen. Beides ist kaum bezifferbar.

Falls es in den Händen juckt. Nicht nur im FILM habe ich ziemlich genau erklärt was ich wie mit der Kornelkirsche mache. Jeder darf die Schilderungen als Anreiz zum Nachmachen verwerten. Darüber hinaus soll seit langem schon eine kleine Broschüre herausgebracht werden welche noch genauer ist. 


B-Ware ? Einen Stock herzustellen, der keinen Staat macht, das kommt mir nicht mehr in den Sinn.
Davon abgesehen, dass es genau so viel Arbeit ist. Ein weniger gutes Ergebnis fiele auf mich zurück. Freunde behaupteten bereits ernsthaft, ich fange eigentlich erst da an, wo andere längst aufhören. 


Die Altersfrage. Ich hoffe für diese ungewöhnliche Handwerksliebelei noch recht lange gesund genug sein zu können. Sie wurde und wird den Herausforderungen entsprechend, ständig breiter aufgestellt und ausgebaut. Es ist also nichts Statisches. Ich hoffe die Spannung hält mich noch lange am Leben.

Mein Kampfkunsthintergrund ? Den habe ich leider nicht wirklich. Natürlich durfte ich einige sehr intensive Trainingseinheiten entgegen nehmen. Die Erfahrungen wandern stetig in die ungewöhnlichen Holzkreationen. Die sehr lebendige Kornelkirsche in der Hand, eine Empfindung der antiken Soldaten. 

Warum ich die schönen Stöcke allesamt nicht selbst behalte ? Na ja, es kommt noch schlimmer. Wenn
ich etwas davon herausgebe, ist es wie ein Kind weg zu geben. Ich hoffe jedoch sehr, eines das recht
große Freude macht. Und vor allem, mehreren Generationen. Ich trenne mich höchst ungern.


Die allgemeine Wertstellung ? Wenn mich das Ergebnis selbst überrascht, auch noch nach
Tagen der Fertigstellung, dann ist diese überragend. Vergessen der immense Aufwand den
ich betreibe. Und wenn das Feedack von nicht irgendjemanden kommt, was will man mehr ?


Offerten ? Niemand, nicht einmal ich weiß so genau was der Enthusiast am Ende bekommt.
Selbst wenn er mir aus einem Drange heraus ein Angebot macht über etwas, dass er vermutlich nicht
einmal ansatzweise kennt. Optik, Haptik wie Überraschungsmoment, sollten jedoch überragend sein.


Stückzahlen ? Sie sind eher unbedeutend. Ich lege Wert auf Klasse. Natürlich wird manch besondere
Anfrage solange bearbeitet, bis ich meine, dass es nun gut ist. Selbst wenn diese einen ungewöhnlichen Materialverschleiß bedingt. Für so manche Einzelfertigung standen bereits mehrere Anläufe bevor.


EXKURSION

EXKURSION

EXKURSION

Bei Interesse vor Ort. Dieses und zwei weitere Prachtexemplare stehen in je zehn Minuten Fußweg
vor unserer Haustür. Ich nenne sie Mutterbäume. Beinahe mitten in der Stadt. Für interessierte
Besucher ein Muss diese aufzusuchen. Das, was alle anderen vereinzelt für Gestrüpp halten, ist deren Nachwuchs. Zumeist verteilt über die Ausscheidungen der Vögel.


Allein an den wenigen Exemplaren kann der kritische Beobachter festmachen worauf er bei seiner eigenen erfolgreichen Kornelkirschensuche achten muss. Dabei unterliegen Kornelkirschen Habitate ebenso speziellen Gesetzen, wie die für Orchideen. Die wilden Wachstumsregeln sollten für nahezu jedes europäische Gebiet gelten.

MÄRZ 2019

MÄRZ 2019

MÄRZ 2019

Unterwegs. Dieser wirkliche riesige Altdeutsche Schäferhund gehört irgendwie dazu. Dessen ungewöhnlichste Eigenheit besteht darin, dass er größer ist, als es seine Schäfchen je sein werden. Er ist genau so wie ich, verrückt nach Stöcken. Wurfhölzer aus Kornelkirsche halten den Zähnen des Hundes bemerkenswert lange stand. Mit der Hand in seinem Fell zog der Rüde mich schon so manchen Steilhang hinauf. Mit enormer, jedoch wohl dosierter Kraft. Ebenso steuert das intelligete Tier er die gewünschten Ergebnisse, selbstständig bei den Schafen nach. 

Es ist bedeutend unbeschwerter die Höhenunterschiede mittels Zugtier aufzusuchen. Wichtigst, dass das der Hund unbedingt Wildsicher ist und unbeschwert in sich selbst ruht. Auch wenn Lammfromm, wird bei Bedarf ein enormer Gegendruck aufgebaut. Der kann von einer riesigen Schafherde ausgehen oder einer Wildschweinrotte. Der Herdenhund sollte keinen Anlass dazu geben überrannt zu werden oder davonzulaufen. Die erspürbare gutmütige Präsenz, sie gehörte einmal zur Zuchtauslese.

Wo Kornelkirschen sind, halten sich unbedingt auch andere Wildtiere auf. Die vielen Suhlen und
der bemerkenswert wilde Geruch erzählen davon. Stumme Zeugen die vielen, in den Kalk geschlagenen, und längst vergessenen Jagdverstecke. Die frühen Jäger kannten den Umstand und bauten entsprechend dauerhaft. Korneln werden uralt und spenden nicht nur dem Wild reichlich Früchte.